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Golfschläger - Form und Arten
Da jede "Bahn" eines Golfplatzes unterschiedliche Eigenschaften bzgl. Länge und Höhe hat, müssen unterschiedliche Schlagbewegungen und Schläger benutzt werden. Aus diesem Grund gibt es unterschiedliche Schlägertypen, die an die Umgebung optimiert ist. Im 19. Jahrhundert wurden die Schläger noch nicht mit Zahlen gekennzeichnet, da es zu jedem Schlägertyp nur eine Variante gibt. Das anfängliche Golfschläger-Sortiment setze sich aus den Schlägern Play Club, Brassie (Holz 2), Spoon (Holz 3), Mid Iron (Eisen 2), Mashie (Eisen 5), Niblick (Eisen 9) und Putter zusammen. Das Sortiment wurde ausgeweitet und beinhaltet nun Schlägertypen wie Baffie (Holz 4), Cleek (Eisen 1), Mid Mashie (Eisen 3), Mashie Iron (Eisen 4), Spade Mashie (Eisen 6), Mashie Niblick (Eisen 7), Lofter (Eisen 8), Niblick (Eisen 9). Das Eisen übernimmt heute also als Material eine relevante Rolle im Golfsport. Schlägerkopf, Schaft und der Griff sind die drei Grundkomponenten eines Schlägers. Der Schaft ist mit dem Kopf über die Hosel an der Oberseite verbunden. Der Schaft wird mit einem Harzklebstoff an den Kopf befestigt. Zur besseren Handhabung wird der Griff mit Klebestreifen bemäntelt. Der Kopf besteht meistens aus den Materialien Holz und Eisen. Die Schlagfläche ist gerillt und erhöht die Rotationsgeschwindigkeit des Golfballes. Bei Abschlägen verwendet man in der Regel Holzkopfe. Der Schlägerkopf ist groß und hohl. Die Form ist eher birnenförmig. Der Vorteil dabei ist, dass beim Abschlag der Ball mit einer großen Fläche abgeschlagen wird. Somit trifft man leichter. Der große Kopf sorgt für eine steigende Flugkurve und damit Schlagweite. Es werden heute jedoch immer mehr metallische Materialien, vor allem Legierungen wie, Aluminium oder Titan verwendet. Somit wird mit Holzschlägern (Holz 1,3,5 und 7) nicht gespielt. Die metallischen Köpfe haben große Vorteile. Sie sind sehr leicht und haben geringen oder keinen Materialverschleiß.
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| Golfschläger: "Holz" |
"Eisen" |
Eisenschläger verwendet man in der Regel für Entfernungen bis zu 200 Meter. Der Kopf ist trapezförmig gebaut und im Gegensatz zu Holzköpfen nicht hohl. Am Kopf ist meist auch ein Schlitz vorhanden. Entweder werden Eisenköpfe gegossen oder geschmiedet. Golfprofis bevorzugen geschmiedete Eisenköpfe, denn es vermittle Ihnen ein besseres Abschlaggefühl. Die Ballkontrolle ist bei Eisenschlägern (Eisen 3 bis 9) fortgeschrittener als bei Hölzernen. Heute werden sogenannte Hybridschläger angeboten. Wie es auch der Name verriet handelt es hier um eine Materialmischung aus Eisen und Holz. Die Form ist sehr voluminös, wie beim Holz. Hybridschläger kombinieren die Eigenschaften von Eisen- und Holzschlägern. Die Schlaggenauigkeit des Eisens wird hier mit der großen Abschlagfläche kombiniert. Für Schläge bis zu 100 m werden Wedges verwendet. Die Form ist wie bei Eisenschlägern, hat aber einen noch runderen Kopf. Der Kopf ist etwas leichter als beim Eisen und erhöht die Genauigkeit. Bei Wedges-Schlägern gibt es für Spieloberflächen wie Sand oder Gras unterschiedliche Spezialvarianten. Zuletzt ist nach der Putter zu erwähnen, welcher völlig für das Spiel auf dem Gras bestimmt ist. Hier kommt es darauf an, dass Schläge auf dem Boden gerade und zielgerichtet sind. Die Schlaghöhe spielt also eine geringere Rolle. Die Formen sind diversifiziert. Die Schlagfläche ist nicht gewölbt sondern senkrecht. Dies ermöglicht einen sehr geraden Schlag. |
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